<div style='position: absolute; top:160px; left:270px;'> <p>Willkommen beim B&uum;lrgerverein "Fasanenhof - Hier leben wir" e.V.. <br> Im Jahr 2000 wurde von einigen Mitb&uum;rgerinnen und Mitb&uum;rgern die Stadtteilinitiative Fasanenhof ins Leben gerufen. Durch das Engagement der Initiative wurde unser Stadtteil in das Bund-L&aum;nder-Programm "Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt" aufgenommen.<br> Das Projekt "Soziale Stadt - Fasanenhof" wurde im Sommer 2003 offiziell gestartet. Seither wird das Projekt von professionellen Stadtteilmanagern unterst&uum;tzt und ehrenamtlich von B&uum;rgern, die sich in 5 Arbeitskreisen engagieren, inhaltlich gestaltet.<br> Der B&uum;rgerverein stellt die die Fortführung dieser Arbeiten und des Projekts "Soziale Stadt" sicher. Die Mitglieder betreiben die weitere positive Entwicklung des Stadtteils. <br><br> Leider unterst&uum;tzt Ihr Browser keine Framedarstellung, ich empfehle Ihnen den kostenlosen Browser <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/" target="_blank">Mozilla Firefox</a>. </p> <div>

Projekt Soziale Stadt Fasanenhof



„Soziale Stadt“ - Allgemein

Mit der Ergänzung der Städtebauförderung um das neue Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ im Jahre 1999 hat die Bundesregierung eine finanzielle Grundlage dafür geschaffen, die von der Ministerkonferenz der ARGEBAU am 29. November 1996 in Potsdam beschlossene Bund-Länder-Gemeinschaftsinitiative „Soziale Stadt“ umzusetzen.

Mit diesem Programm soll ein über die normale Stadtsanierung hinausgehender, ganzheitlicher Ansatz, insbesondere in Stadtteilen mit schwieriger Bevölkerungszusammensetzung, baulicher Sanierungsbedürftigkeit und schlechter Infrastruktur verfolgt werden. Ziel des Programms ist es, über umfassende Förderansätze investive und nicht investive Maßnahmen (aus anderen Fachressourcen) mit dem Schwerpunkt der städtebaulichen Erneuerung aus einer Hand zu kombinieren, um so ganzheitliche, umfassende Lösungsansätze entwickeln und umsetzen zu können.

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"Soziale Stadt" - Ziele

Die Problemgebiete sind mit einer Vielzahl integrierbarer Maßnahmen aus den verschiedensten Handlungs- und Förderansätzen zu verbessern. Dazu zählen insbesondere folgende, an Beispielen dargestellte Maßnahmen:

Verbesserung der sozialen Infrastruktur für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen

- Bau von Spiel-, Sport- und Freizeiteinrichtungen (Spielplätze, Jugendhaus)

- Schaffung von multifunktionalen Versammlungsräumen / Stadtteilbüro (Bürgerbüro)

Wohnumfeldverbesserung

- Aufwertung öffentlicher Straßen, Plätze und Grünflächen

Beschäftigungsimpulse auf lokaler Ebene / Verbesserung der Aus- und Fortbildung

- Fortbildungsangebote / Schulungen für breite Bevölkerungsgruppen

- Trainingsmaßnahmen für Berufseinsteiger

Verkehrspolitik

- Bau von Parkplätzen

- Verbesserung der ÖPNV-Anbindung

Verbesserung der Wohnverhältnisse

- Gebäudemodernisierungen

- Freilegung von Grundstücken für anschließende Neubebauung

Einleitung neuer wirtschaftlicher Tätigkeiten

- Unterstützung / Beratung von Unternehmensgründern

- Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Unternehmensansiedlungen

Innere Sicherheit

- Schulungen / Lehrgänge zur Kriminalprävention

- Erhöhte Kontrolltätigkeit der Polizei in verschiedenen Bereichen

Der integrative Ansatz, die Verknüpfung von investiven und nicht investiven Maßnahmen sowie die Koordination und Bündelung verschiedener öffentlicher und privater Finanzmittel, verbunden durch die Einbeziehung der Bürger und einer Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, ist das Besondere des Programms „Soziale Stadt“.



Unterstützung von Bund und Land

Die Umsetzung der Projektziele ist ohne finanzielle Unterstützung durch Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg von der Stadt Stuttgart alleine nicht tragbar. Voraussetzung war daher die Aufnahme des Sanierungsgebietes Fasanenhof in das Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt".

Nach der Bekanntgabe des Wirtschaftsministeriums über die Aufnahme des Fasanenhofes in das Programm „Soziale Stadt“ mit einem Förderrahmen in Höhe von 4,167 Mio. Euro (ca. 2,5 Mio. € Zuschuss durch Bund und Land, ca. 1,7 Mio. € Eigenanteil der Stadt Stuttgart) hat der Gemeinderat das Sanierungsgebiet "Möhringen 3 – Fasanenhof –“ am 03.07.2003 förmlich festgelegt. Die Abgrenzung des Sanierungsgebietes mit ca. 15 ha erfolgte im Hinblick auf die nur anteilig bewilligten Fördermittel (beantragter Förderrahmen von ca. 10 Mio. €).

Das Stadterneuerungsprogramm „Soziale Stadt“ Fasanenhof hat eine Gesamtlaufzeit von 8-10 Jahren (bis 2011). Die Fördermittel aus diesem Bund-Länder-Programm stehen allerdings nur für investive, also bauliche Maßnahmen, wie z.B. Wohnumfeldverbesserung, Gebäudemoderni-sierungen, Schaffung von Gemeindebedarfseinrichtungen (Beispiel Jugendhaus) oder für die Freilegung von bebauten Grundstücken für Neubaumaßnahmen zur Verfügung. Eine wesentliche Aufgabe des Stadtteilmanagements und der Stadt Stuttgart besteht deshalb auch darin, weitere Fördermittel aus anderen Bereichen zusammenzutragen, um insbesondere auch Maßnahmen, die nicht im Stadterneuerungsprogramm gefördert werden, umsetzen zu können. Vor diesem Hintergrund wurde im Juli 2004 ein Antrag auf Fördermittel aus dem EU-Förderprogramm LOS mit einem Fördervolumen von 100.000 € gestellt.

„Lokales Kapital für soziale Zwecke" (LOS)



"Soziale Stadt" Fasanenhof

Sanierungsziele

Der Stadtteil Fasanenhof wurde im Wesentlichen zwischen 1960 und 1970 als Wohngebiet errichtet. Es bestehen die für eine solche Nachkriegssiedlung typischen Mängel, wie zum Beispiel Bevölkerungsabwanderung und unzureichende Nahversorgung. Ziel des Projektes ist es daher, die Bedingungen im Stadtteil grundlegend und nachhaltig zu verbessern.

Im Rahmen von umfangreichen Voruntersuchungen (Vorbereitende Untersuchungen) unter enger Einbeziehung der Bevölkerung wurden verschiedene Sanierungsziele formuliert.

Folgende zentrale Sanierungsziele sind hierbei zu nennen:

- Behebung der verkehrlichen Missstände sowie Aufwertung des öffentlichen Raumes und Schaffung einer neuen lebhaften Stadtteilmitte;

- Verminderung der Lärmimmission und Verbesserung der verkehrlichen Situation;

- Verbesserung der Lebensqualität für alle Bevölkerungsschichten, insbesondere für Kinder und Jugendliche;

- Modernisierung einzelner Wohngebäude;

- Vermehrte Öffentlichkeits- und Sozialarbeit;

- Aufbau und Stärkung eines lokalen gesellschaftlichen Netzwerkes;

- Stärkung von Angebotsstrukturen im sozialen Bereich.

Bürgerbeteiligung / Projektstruktur

Eine dauerhaft angelegte Stadtteilentwicklung lässt sich nicht "von oben", von der Stadt alleine, realisieren. Ziel ist es, die bereits heute für ihren Stadtteil aktiven Bürger/innen, die in Vereinen oder anderen Gruppen engagierten Menschen für das Projekt zu gewinnen, das vorhandene "Netzwerk" zu stützen und weiter auszubauen. Am 21.10.2003 startete mit einer Öffentlichkeitsveranstaltung in der Turn- und Versammlungshalle Fasanenhof die bewohnerbasierende Projektarbeit. Die Bürger wurden über die Maßnahmen der Sozialen Stadt informiert und zur Mitarbeit aktiviert.

Aus der Stadtteil-Initiative Fasanenhof, die sich bereits seit dem Jahr 2000 für den Stadtteil einsetzt, wurden fünf Arbeitskreise gebildet, die sich mit verschiedenen Projekten im Rahmen der Sozialen Stadt engagieren. Neben den bisherigen Mitgliedern der Stadtteil-Initiative kamen weitere Bewohner/innen zu den einzelnen Arbeitskreisen hinzu. Die Arbeitskreise haben je einen Sprecher und einen Stellvertreter, die monatlich zusammen mit dem Stadtteilmanagement als Arbeitskreisbeirat (AKB) tagen. Der AKB berät und entscheidet über das weitere Vorgehen vor allem im Hinblick auf die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen sowie über die Bereitstellung und Verwendung der Mittel aus dem Verfügungsfond.

Das Stadtteilmanagement, das die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH Ludwigsburg übernommen hat, übernimmt die Geschäftsführung des AKB, die Unterstützung der Arbeitskreise sowie der Aufbau einer Informationsstruktur.

In der interdisziplinären Projektgruppe (IPG) kommen Vertreter der städtischen Ämter zusammen, um die von den Bürger/innen erarbeiteten Projektideen auf ihre Realisierbarkeit hin zu prüfen, Synergien mit den Projekten der Verwaltung und Verknüpfungen zwischen den zuständigen Ämtern herzustellen sowie Beschlussvorlagen zu beraten. Diese werden dann über das Referat Städtebau in die gemeinderätlichen Gremien eingebracht.

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Stadtteilmanagement

Nach Einrichtung des Stadtteilbüros Fasanenhof (Europaplatz 20/6) im Dezember 2003, stehen Mitarbeiter des Stadtteilmanagements regelmäßig vor Ort für Fragen, Informationen oder als Ansprechpartner zur Verfügung.

Sie können aber auch die Vertreter der Arbeitskreise direkt ansprechen.

Rufen Sie an, wenn Sie Fragen zum Projekt oder Vorschläge zu Einzelmaßnahmen haben, wenn Sie ein Beratungsgespräch wünschen oder Interesse an der Mitarbeit an einzelnen Projekten haben. Wir würden uns freuen, wenn Sie von diesem Angebot regen Gebrauch machen würden.

Das Projekt „Soziale Stadt“ Fasanenhof kann nur gemeinsam und mit tatkräftiger Unterstützung der Bevölkerung und der bereits bisher im Stadtteil engagiert arbeitenden Akteure erfolgreich umgesetzt werden. Wir freuen uns auf eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Soziale Stadt Server